mal ein ganz anderer Protest in Israel: Silent Protest
kurzes
politisches Treiben
Was ich nicht verstehen will,
wie sowas ,
mit diesem
zusammenpasst oder einer total unkritischen Knesset-Rede im israelischen Parlament.
Aber Verdienste sollen geehrt werden…Es lebe also Frau Merkel und das heilige Europa!
Aber dennoch brauchen wir in keinster Weise eine Aufrüstung und Militärisierung.
wie!?
effektive Defizite, denn
eigentlich haben wir eh nichts zu sagen…
die Wahl als Qual
Wir haben in unserem Leben immer die Wahl zwischen A und B. Meistens entscheiden wir subjektiv nach einem eigenen geistigen Prozess zwischen Instinkt und Vernunft, mitbestimmt von außenstehenden Faktoren.
Doch die sogenannte Freiheit der Entscheidung ist nicht ganz unproblematisch. Sie verliert eigentlich ihren Wert von “frei”, weil wir total von ihr eingenommen werden. In einer Reizüberflutung von Stress und Informationen, ausgestatt mit einer bestimmten Laienkenntnis werden wir Sklaven unseres eigenen Versuchs der Lebensplanung. Das meint, zwischen dem Dschungel von zu exakten, zu unexakten, subjektiven, massigen, echten und unechten Informationen sowie eines eigenen momentanen Gefühlszustand den Überblick und uns selbst! zu bewahren, gestaltet sich ziemlich schwierig. Denn die unendlichen Faktoren und Vorbedingungen einer Entscheidung passen so rein gar nicht mehr zu unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen. Ein Konsum suggeriert uns was wir wohl am liebsten wünschen, wollen, sollen und nicht wünschen, sollen und wollen…
oder kurz gesagt:
Warum es uns so schwierig fällt zwischen Kaffee und Tee zu wählen…
und warum wir uns dann doch entscheiden können.
Wir haben immer eine andere Wahl…
Austaste!
recht der starken
Hinter dem Recht des Stärkeren verbirgt sich eine schwache Beschaffenheit mit Veranlagung diese Schwäche mit kolossaler Wucht zu zeigen.
BND - Grenzen und Kontrolle
- Verhörungen und Unterstützung beim Kidnappen von mutmaßlichen Terroristen (Kurnaz)
- Überwachung im Vorfeld des G8 Gipfels
- Journalistenbespitzelungen
- illegale Polizistenausbildung in Libyen
- Überwachung und Abhörung des afgahnischen Handelsministers
Das sind nur einige Fakten zu den Tätigkeiten des dt. Geheimdienstes, die momentan und in der letzten Zeit ans Tageslicht kamen. Fast gewöhnt man sich an die kleinen “Skandale” und Journalistenbespitzelungen des BND. Nur wenn sich diese in größerer Zahl und Varietät häufen, dann müssen sie endlich Konsequenzen haben! (was natürlich nach jeder zweifelhaften Tat der Fall sein sollte).
Jedenfalls lässt sich folgendes Resultat ziehen:
Der BND ignoriert gewissenslos und mutwillig Pressefreiheit, Gesetz und Rechtsprechung und anscheinend hat kein Mensch Kontrolle darüber. Mit anderen Worten der BND macht was er will und das ist das Problem. Anscheinend funktioniert weder die Kontrolle innerhalb der Berhörde, noch durch das zu beaufsichtigende Kanzleramt. Keiner wird informiert, obwohl dazu der BND verpflichtet ist. Das Kontrollgremium des Parlamentes wirkt mit seinen neun Mitgliedern ebenso machtlos und nutzlos.
Da fragt man sich doch: Was ist der Preis eines “leistungsstarken BND”, den Schäuble postuliert und der nicht geschwächt werden darf, da mit ihm Leben und Tod zusammenhängen …sicherlich Misstrauen und Einschränkung demokratischer Freiheiten. Jedenfalls vertrauenswürdig ist der BND nicht und die Kontrollgremien müssen unabhängig verstärkt werden. Vielleicht als Ausschuss mit der Möglichkeit Sanktionen durchzuführen und Druck auszuüben.
arte-Doku über 68er Jahre
Arte zeigt eine vernünftige Dokumentation und Einführung in die Proteste von 1968 anhand vier befreundeter Zeitzeugen. Gezeigt werden in diesem Teil 2 die Geschehnisse in Deutschland, Frankreich sowie Italien, indem politische Hauptproblematiken und Zeitgeist ganz gut angesprochen werden, jenseits von mediengängigem Generationenkonfliktgeschwaffel.
arte-Doku
und noch eine Dokumentation arte - 1968
antike Punks
Platon sagte, “der Mensch ist ein zweifüßiges Tier”.
Protagoras sagte, “der Mensch ist das Maß aller Dinge”.
Diogenes sagte, von wegen, “ich suche einen Menschen…”
Gesellschaftskritik ist schon immer eng mit Philosophie verbunden und keiner konnte das besser repräsentieren als der antike Philosoph Diogenes, der antike Punk. Während andere Philosophen über das menschliche Verhalten nachdenken, provoziert er durch Aktion und Schlagfertigkeit jeden und vor allem diese, die sich “menschlich” nennen. Vom Handeln und Tun seiner Zeitgenossen die Nase gestrichen voll, möchte er lieber verrückt werden als der Lust und Habgier zu erliegen. Protestierend steigt er aus der Gesellschaft aus, um in vollkommener Bedürfnislosigkeit zu leben. Seine Grundlage bildet der natürliche Mensch. Ein Faß wird sein Zuhause. Er will zeigen, wie weit die Menschen sich von ihrem “Menschsein” verfremdet haben, sie sind Sklaven ihrer Habgier und ihrer geschaffenen Konventionen. Die Macht und Autorität Alexanders des Großen verfällt durch eine schlichte Aufforderung.
….und so kritisierte, provozierte er, spöttisch, schamlos Onanie auf dem Marktplatz treibend:
“Könnte man doch den Bauch ebenso reiben, um den Hunger los zu werden.”
unternehmen
Heinrich Zille II
Zum 150ten Geburtstag sendet SWR2 eine Reportage über den sozialkritischen Zeichner und Fotografen Heinrich Zille. Hier gibt es die Sendung zum Nachhören:
Mein Milljöh
das Manuskript
Tibetfrage
Wenn ein Thema die momentane Medienlandschaft beherrscht, dann ist es, ich nenne es mal die “Tibetfrage”. Aufstände und Proteste im Land selbst und auf der ganzen Welt. Als Ansatz dient die Olympiade 2008 in Peking. Der olympische Fackellauf, als Zeichen der Einigkeit, bleibt zynischerweise Stocken zwischen den Solidaritätsprotesten zu Tibet.
Diese Zeichen müssten Ausreichen, um die internationale Politik zum Eingreifen zu bewegen. Damit sind die “global player” gemeint, die in der letzten Zeit doch so oft verkündet haben, “Gerechtigkeit und Freiheit” auf der Welt zu verbreiten und zu bewahren. USA, EU, Frankreich, GB, Deutschland wo bleiben die politischen Taten, nach den schüchternen Aufforderung einer Mäßigung chinesischer “Ordnungseinsätzen”? Worten müssen Taten folgen. Doch wir wissen selbst wie stark ihr Rückgrat ist. Vor allem wenn der Gegner das mächtige China heißt, der “Nicht-zu-verärgende-Handelspartner”.
Wie hat FDP Westerwelle in nationaler Pauschalisierung die Libyen-Affäre groß kommentiert: “Wir Deutschen unterstützen keine diktatorische Systeme, nein wir Deutsche tun sowas nicht!”. Welch ein Zynismus, wenn man bedenkt, dass “die Deutschen” in der Vergangenheit genug diktatorische Systeme willentlich unterstützt haben.
Und auch unsere momentanen, weltweiten militärischen Aktivitäten passen gar nicht zu diesen moralischen Wunschvorstellungen. Aber es ist ja beruhigend, wenn Westerwelle sagt “Wir unterstützen keine diktatorischen Systeme.” Nein, dass tun wir nicht. Aber wir tun auch nichts dagegen.
Das kann man auf China übertragen. Nein wir unterstützen China nicht und machen sicherlich nichts gegen ihren diktatorischen Aktionen, wenn es darauf ankommt!
Ohne jetzt mal auf die Kritiken an den Dalai Lama einzugehen ebenso wie auf das frühere “tibetische politische” System als feudale Monarchie. Tibet und seine Einwohner bleiben ein unterdrücktes Volk. Die Verbrechen gehen von einer stärkeren Macht aus. China als militärischer und antidemokratischer Einparteienstaat. Gegenüber anderen der zahlreichen Minderheiten in China scheint es bei den Tibetern einen unglaublichen Willen der Selbstbestimmung zu geben. Sei es aus der gewaltsamen Okkupation heraus, politischen, kulturellen, sozialen oder religiösen Ursachen. Wahrscheinlich wirken alle diese Faktoren zusammen und Tibet sieht sich in einem Befreiungskampf. Wieviele ihn tragen kann man sehr schwer nachvollziehen.
Die Tibetfrage ist noch lange nicht vom Tisch und die Politik muss handeln. Es ist Zeit für dringende Gespräche und es wird Zeit, dass jemand China zwingt diese Gespräche aufzunehmen. Für was haben wir die United Nations….
Unicef verspricht Transparenz
Wie können Hilfsorganisationen kontrolliert werden?
Unicef hat seinen Spendersiegel, eine Art TÜV für Hilfsorganisationen, verloren. Aber sie brauchen Vertrauen und Spenden der Bürger, um nicht noch mehr Geld nach dem Skandal zu verlieren. Und dazu brauchen sie Tranzparenz und Offenheit.
Eigentlich ist es für den Spender ganz selbstverständlich. Er will wissen wofür seine 100 Euro-Spende gebraucht wird, wie das Geld genau eingesetzt wird und erwartet, dass die Hilfsorganisation ihm das erzählen kann.
Aber Unicef ist keine kleines Hilfsgruppe, sondern ein Hilfskonzernen mit Projekten, Aufklärungskampagnen, und Lobbyarbeit. Dazu gehören wirtschaftliche und politische Arbeiten für bessere Handelsbedingungen zum Beispiel. Umso größer das Unternehmen, umso schwieriger sind die Strukturen und umso unübersichtlicher wird es, wo das gespendete Geld verbleibt.
Mehr Kontrolle und Transparenz wurden daher gefordert und Unicef hat darauf reagiert.
Aber egal welche Pläne die einzelnen Organisationen sich setzen, am besten ist es wenn sie, im “Hilfsmarkt” um Spendengelder, sich zusammensetzen und einheitliche Bewertungskriterien schaffen, sei es bei Kontrolle, Offenheit oder der Durchführung von Projekten.
outrage
Kann mir eigentlich irgendjemand aus dieser digitalen Welt einen Grund nennen, warum Frauen in Deutschland (und sonst wo) immernoch in ihren Berufen weniger ausbezahlt bekommen als ihre männlichen Kollegen?!
Ob es Zufall ist, dass ein Mc-Fit direkt gegenüber einem Mc-Donalds steht?
Globetrotters I
I want to start a small new blog - serial about travellers and travelling in general. Means I´m going to to write some sentences about some active and interesting people and friends I met on journeys or anywhere. They travelled arround the world, worked and took part in different projects or just wanted to open up their mind beyound the ordinary way of thinking.
The first project I want to introduce has the simple phrase “It can be you”. This includes an idea of a Korean guy and journalism student who travelled in almost one year all over the world and got to know different cultures and people. Although he visited so much stations (it´s hard to assimilate a lot of new impressions) he tried to build up connections to the habitants of each place. Besides taking part in different workcamps he had a slogan with a background. He asked people to make a video of himself during he spreaded out his message “It can be you”; a message on a Shirt as a call to everyone. This is the sense of his idea to encourage people in a humorous way to be open , to travel and to overcome the own “homehills” of thinking. What we know from others? As he did it (learning and taking part in the way of life of other cultures) he made a step forward to understand more from “neighbours.”
Shirin Neshat - wichtiges im Leben
Ehtnie, Religion, Nationalität und Geschlecht sind 4 Schlagwörter, die sicherlich äußerst verschiedene Inhalte besitzen und doch zusammengehören. Leider resultiert aus ihnen allzu oft folgendes Problem: der Konflikt. Konflikte innerhalb und zwischen diesen Eigenschaften, sodass diese voneinander getrennt werden, aus welchen Gründen auch immer. Doch dabei ist es so, dass Menschen Religion, Geschlecht, Nationalität u Ethnie in sich vereinen, eben als Mensch. Wenn die Konflikte zu stark sind, dann kann es passieren, dass ihre innere Verbindung im Menschen aufgrund der Differenzen reißt. Einzelne dieser Faktoren werden als die perfekte Einheit angesehen und zu stark bewertet. Der Mensch geht aufgrund des Konfliktes kaputt und leidet..
Natürlich ist es fraglich diese 4, ich nenne sie mal “menschlichen Zugehörigkeiten”, in diesem Lichte zu beleuchten, einfach gleichzusetzen ohne ihre Hintergründe, Inhalte und Zusammenhänge zu beachten. Ich will das auch nicht, denn sicherlich kann man auch, ohne auf sie großen Wert zu legen, sein Leben gut leben. Sie sind nicht lebensbedeutend, vorausgesetzt man steht nicht unter ihrem Zwang. Doch genau darum geht es in den Kunstwerken der Iranerin Shirin Neshat, die als Jugendliche aus dem Iran auszog um in den USA Kunst zu studieren. Als sie zurückkehrte, hatte sich vieles geändert. Der Iran war eine Diktatur geworden.
Im Hintergrund von Religion und Geschlecht z.B. thematisiert Shirin Neshat Gegensätze. Die Gegensätze und Differenzen, die den Menschen prägen und die man hinterfragen sollte. In tiefer Unruhe verbindet die Künstlerin was zusammen gehört und doch sehr weit auseinander liegt oder was nicht zusammen gehören sollte und doch eine Verbindung eingeht. Sei es ein Gefühl, das Gefühl der Liebe zwischen Frau und Mann oder die Unterdrückung und Wehrlosigkeit, durch eine Frau gefangen ist. Sehr kritisch zeigt Neshat so eine Gesellschaft und Menschen, die vielleicht dies und das sind (automatische Eigenschaften besitzen), aber damit nicht zufrieden sein können. Es sind andere Sachen, die das Leben humaner machen und danach soll gesucht werden.
Ähnlich wie Marjane Satrapi, die mit ihren bemerkenswerten Film Persepolis als Vermittlerin zwischen Kulturen fungiert, versucht auch Shirin Neshat den Iran und die muslimische Kultur verständlicher zu machen. Dies erreicht sie durch kritische, bewegende, anklagende und nachhaltige Kunstwerke.

68 und danach
So ganz nebenbei eine Antwort auf die Frage, was denn die sogennanten “68er” eigentlich gebracht haben?
Sicherlich Frau Merkel die Möglichkeit erste Bundekanzlerin der Republik zu werden…
kurz gemeldet
Lidl bespitzelt Arbeitnehmer: link FR
Abschaffung von Studiengebühren in Hessen: link Fr
Ackermann und seine Millionen: link FR
Datenspeicherung von Studenten bei Studiengebührendemos: link FR
Stellungsnahme zum Afgahnistankrieg nach den Osterprotesten: Berliner Umschau
Unnütze Straße
Sie ist nur eine der vielen nebeneinander angeordneten Straßen in der Stadt. Lang und voller Menschen erstreckt sie sich. Ich marschiere auf ihr, in ihr, durch ihre volle Leere an Emotionen, den Bewegungen die nichts ausdrücken.
Es ist schwer die Menschen auf ihr zu erfassen, sie wirken wie statische, austauschbare Figuren. Kein Wunsch wird sichtbar Interesse, Respekt oder sich selbst zu zeigen. Apathische Gefühle des “Egalseins” sind bestimmend und umgreifen alles. Schilder, Kübelpflanzen und Mülleimer hängen bewusstlos grau, einfach nur da. In der Mitte zeigen Fahrzeuge ihre Wichtigkeit und Bedeutung in lauter Schnelligkeit. Geschwindikeit erhöhen, als ob es wirklich nichts wichtigeres gebe, und daneben laufen diejenigen, die fast nicht mehr laufen können, verloren auf einer großen Straße. Neben mir klirren Kassen, Kameras verfolgen die Arbeit von Supermarktarbeitern. Aus aufgenommenen Arbeitsprotokollen werden gezwungene Lebensprotokolle. Ein Briefkasten sieht man selten. Die Klingel bleibt stumm. Man will sich nicht sprechen, man will sich nicht helfen und erst gar nicht Kontakt haben. Nicht hier ,nicht auf dieser Straße. Und kein Kind lacht dieser Atmosphäre entgegen, das Lächeln würde irgendwo abprallen oder sich in der Länge verlieren. Wer fragt schon hier nach Leben oder Menschlichkeit?
Am Ende stehe ich vor einem Straßennamenschild aus Holz. Es ist leer und gespalten, wie alles hier. Ich will mich wehren und schreibe “Unnütze Straße” hinein….
Was ist Arbeit? III
ein interessantes youtube-video zu den Themen Macht, Arbeit & Kapital :
Categories
- Ökologie
- Blogroll
- das eigentümliche Leben
- Gedanken
- Gedichte - Wörter - Sätze
- Gerechtigkeit
- Geschichte - Ideologien - Philosophie-Theorien
- Gesellschaft
- Globalisierung
- Hochschule & Bildung
- Kunst - Film - Literatur - Theater - Kultur
- kurz gemeldet
- Menschen
- Musik - Szene
- Politik
- Random Pic
- Reisen
- Umwelt - Ökologie
- wide and now
- Wissen und Statistik