Das G8-Außenministertreffen, auf dem heute die Themen des G8-Gipfels beschlossen wurden, lässt auf keine kongreten Ergebnisse und Verbesserungen hoffen. Das 11 Seiten dicke Programm setzt sich vor allem aus Apellen und guten Willen zusammen.
Die wichtigsten Themen beinhalten weltweite Konflikte. Besonders der Nahe Osten und die Entwicklung des Irans wird ein grundlegendes Thema sein. Des weiteren stehen andere Problemfelder auf der Tagesordnung, die Lage in Sudan, Somalia, Afgahnistan und eben der Irak. Am nähsten kamen sich die Außenminister im Thema Rechtsstaatlichkeit, die als Voraussetzung v. Demokratie, Stabilität und Entwicklung steht und gefördert werden soll.
Aber die wirtschaftlichen Machtverhältnisse, die Afrikapolitik und die Bekämpfung der Armut stehen nicht im Vordergrund. Inwieweit die Zusammenarbeit der “Mächtigen” sich produktiv zeigen wird, bleibt ungewiss.
Veröffentlicht in Politik zwischen Empörung und Schlafanzug