Da meint man doch, gerade in der Schweiz, welches das höchste Pro-Kopf-Sozialprodukt (2005: 50532 US-$), sowie den höchsten Ausländeranteil an Erwerbstätigen (jeder 4. Arbeitnehmer in der Schweiz hat einen ausländischen Pass) in Europa hat, müssten Argumente, nach der primitiven Sorte wie, Ausländer nehmen den Einheimischen die Arbeitsplätze weg und reduzieren das Einkommen der Einheimischen erheblich, weniger verbreitet sein.
Im Gegenteil; dank der im Moment noch größten, politisch-konservativen Volkspartei SVP, darf wieder kräftig auf Ausländer geschimpft werden. Und das geht am besten mit harmlosen Werbetafeln. Wen kümmert es schon, ob die Alltagsansichten präzise oder überprüft sind? Der schweizerisch Mob, braucht eben seine Sündenböcke, oder wie er sie nennt, “schwarzen” Schafe, damit die Wiesen auch künftig einzig von “weißen Schäflein” bewohnt bleiben.
spiegel
indymedia
stat. Quellen (Diekmann; emp. Sozialforschung; 18.Aufl.; S.30)
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