Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Genuss, Design, Gewissen, Ethik und Glamour; das sind Aspekte der Bio-Öko-Fair-Trade-Reichtum-Wellen: trendy, schick und „pure“.
Gemäß nach dem Ablassmotto „Kauf dir dein Seelenheil“ wird postuliert mit Bio-Genuss Gutes zu tun. Wenn dabei aber unser westlicher Komfort auf Kosten anderer, vor allem bei diesen schlechtes Gewissen auslöst, die vom Wohlstand der Gesellschaft profitieren, wirkt es nur allzu zynisch, wenn Fair-Trade-Produkte ihnen die Chance geben ihr Gewissen jeden Tag reinzukaufen. Ein kleines Geldopfer bringt die Portion gutes Gewissen pro Tag und ein Selbtrechtgefühl Gutes zu tun dazu. Kauf Bioprodukte und sei ein guter Mensch und Schande über denen, die keine finanziellen Möglichkeiten haben jedes Produkt nach Inhaltsstoffen, sozialen Standards und Herkunft zu überprüfen, sondern mit wirklichen Porblemen zu kämpfen haben.
Egoismus und Altruismus werden vermischt, während die eigentlichen erstrebenswerten Ziele von Fair Trade und Bioprodukten auf Basis von Umwelt, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit im Hintergrund bleiben. Moral und Ethik werden nicht durch Kauf erworben, sondern durch verantwortungsbeswusstes Handeln geschaffen. Darum muss es gehen, nicht um Lifestyleadvertising.
hey dan,
danke für den link zu diesem interessanten und differenzierten beitrag.
grüße aus frei-burg
Von: m am Mai 20, 2008
um 8:29
es gibt aber noch einen großen unterschied zwischen den angesagten bio-produkten aus dem supermarkt und echten Fair-Trade-Bio-Produkten, die wirklich denen zugute kommen die es benötigen
Von: Arno Nym am Juni 21, 2008
um 1:01