Posted by: sanddancer | März 23, 2008

Was ist Arbeit? III

ein interessantes youtube-video zu den Themen Macht, Arbeit & Kapital :

Was ist Arbeit?

Posted by: sanddancer | März 18, 2008

Hochschulförderung: kritische Spende für Uni Karlsruhe

Die Eliteuniversität Karlsruhe kann sich über eine enorme Finanzspritze freuen. Der Mitbegründer von SAP Hans-Werner Hector spendet der Universität 200 Mio. Euro. Das ist der bisher höchste gespendete Einzelbetrag für eine staatliche Uni. Das Geld soll vor allem die Forschung verbessern, mit dem Ziel (wie immer) die deutschen Hochschulen international wettbewerbsfähiger zu machen: Kongret soll das Geld für die Anwerbung von Spitzenforschern, besseren Arbeitsbedingungen und für Prämierungen von Forschungsprojekten verwendet werden.

Spenden sind schön und gut, doch es ist zu bezweifeln, dass die Tendenz der Privatförderung leistungsfördernd und sinnvoll ist. Es hat natürlich den subjektiven Anschein, doch die Hintergründe geben ein anderes Bild wieder.

Es ist klar, dass die deutschen Universitäten Geld brauchen. Während die Grundmittel sinken wächst die Umwerbung von Drittmitteln bzw. es ist schon fast eine Art Wettlauf. Je mehr dieser zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird, desto mehr laufen die Hochschulen Gefahr in monopolartige Stukturen zu verfallen und ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Denn die Universitäten werden nicht ohne Gegenleistung gefördert. Der Einfluss von wirtschaftlichen Unternehmen ist nicht zu bestreiten und die Universitäten werden irgendwann ihre Ideologie aufnehmen. Förderung und Universitätsbetrieb werden danach ausgerichtet, dass am Ende ein Profit herauskommt, der für den Markt benutzt werden kann. Die Privilegien erhalten somit v.a. diese Fächer die ihre Kriterien erfüllen. Kritische Fächer der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften bleiben, wie im Moment durch die konservative Bildungspolitik, benachteiligt. Sie entsprechen nicht der Logik der Kapitalakkumulation.

Für mich hat das Verfahren der Forschungsförderung vergleichbare Elemente mit dem Management eines Fußballclubs. Mit Millionenbeträgen wird versucht Spitzenforscher an die Universitäten zu locken. Aber meiner Meinung ist keiner der “Spitzenforscher”, wer auch immer diese Einteilung bewertet, dieses Geld wert. Es hat den Anschein, dass Universitäten zu Stiftungshochschulen umfunktioniert werden, die von reichen Privatunternehmern anstatt von Steuerngeldern gefördert werden und damit ihre Exzellenz und Macht in Form von Reputation (nicht Forschungsleistung!) nach außen zeigen. Der Haken ist, dass die Stifter und Alumnis natürlich genügend Mitspracherecht erhalten (wollen), sei es bei der Auswahl der Studenten oder der Forschungsrichtung. Somit wird eine Elite gebildet, die vor allem von Reichen besetzt wird. Die Hochschullandschaft sieht dann wie eine Fußballliga aus, welche nach subjektiven Kriterien wie ein unfairer Wettkampf nach außen errscheint. Wäre es nicht besser Projekte und universitäre Tätigkeiten zu verbinden?
An anderen Ecken fehlt dann jedenfalls das Geld, die staatlichen Bildungseinrichtungen verfallen. Und irgendwann wird den nicht-geförderten Universitäten gesagt, sie seien nicht mehr wettbewerbs- und konkurrenzfähig.

Die Internationale Universität Bremen bekam vor einem Jahr ebenfalls eine gehörige Privatspende, von der Jacobs-Stiftung. Die Universiät heißt jetzt Jacobs Universität Bremen. Wie lange wird es noch dauern bis wir in der Aldi Universität studieren (einkaufen, leben).

Mit Geld kann man keine Klugheit und kein Wissen erkaufen. Solange dieser Grundsatz nicht beachtet und das Geld leistungshemmend in wenige Großstandorte und Diszipline gepumpt wird, werden die deutschen Hochschulen weder wettbewerbsfähig sein noch sich kreativ entwickeln.

Posted by: sanddancer | März 17, 2008

kreuzen

posimistisch - der Versprecher des Tages

Posted by: sanddancer | März 16, 2008

Weltformeln

“Weltformeln” und weltbewegende Aussagen erklären bedeutungsvolle und komplexe Tatbestände in komprimierten, kurzen Darstellungen. Sie versuchen es jedenfalls, denn präzise sind sie meistens eher nicht. Doch ab und zu treffen sie des Pudels Kern.

Craig Damrauer aus Brooklyn mag solche kurzen Aussagen in Form von Gleichungen. Dazu hat er ein Buch geschrieben, das mir sehr sympathisch erscheint. Ich mag diese Art von kritischer Alltagsumschreibung, die man gerne im Hinterkopf behält.

etwa sowas wie:
Müll = Wünsche - Bedürfnisse oder
Trägheit = was wir tun sollten/was wir tun

Ich weiß nicht ob diese Formeln ihre Sachverhalte auf den Punkt bringen, aber zumindest bringen sie einen zum Grübeln.

Posted by: sanddancer | März 15, 2008

“wo sollen denn die Vögel brüten?”

Zum aktuellen Trend, verschiedener Klein- und Großstädte im deutschen Bundesgebiet, den Vögeln ihre Vermehrung zu erschweren.

Posted by: sanddancer | März 15, 2008

Meinung, Mehrheit, Volksparteien

In der neusten ZEITausgabe las ich eine interessante Betrachtung über die “sorgenvolle” Mitgliederentwicklung der beiden Volksparteien Deutschlands, CDU und SPD. Das veranlasste mich zu einem pauschalisierendem Gedankenexperiment. Verallgemeinerungen sind natürlich nicht wünschenswert und erst gar nicht produktiv oder objektiv. Aber dennoch denke ich, dass ich irgendwie einen wahren Kern getroffen habe: Nämlich, dass das öffentliche Meinungsbild von einer ziemlich kleinen Bevölkerungsanzahl, bzw. den 1,2 Mio. Anhängern von CDU&SPD, getroffen wird.

Die statistische Tabelle über die Mitgliederentwicklung in der ZEIT, zeigte eine negative Entwicklung der Mitgliederanzahl der beiden Volksparteien:
Zusammen haben sie heute eine Mitgliederanzahl von 1,2 Mio.
Die Wahlbeteiligung während der Bundestagswahl 2005 betrug 77%, die Wahlberechigtenzahl 60 Mio. und SPD und CDU besaßen 70% der Stimmen (heute sind es 66%).

Das bedeutet für 2005:
Es haben 46,2 Mio Bürger von 60 Mio. Berechigten gewählt.
Davon haben 32,3 Mio Bürger die SPD sowie CDU gewählt. Das sind etwa 40% der Gesamtbevölkerung und mehr als 50% (oder heute genau 50%) der Wahlberechtigten.

Jetzt dürfen wir uns überlegen, ob und inwieweit die CDU und SPD Volksparteien als Volksvertreter gelten.
CDU uns SPD besitzen eine Zustimmung, Unterstützung, Toleranz von 32 Mio. Bürgern, das wären 40% der Gesamtbevölkerung. Das heißt 1,2 Mio. Mitglieder bstimmen die Politik für 80 Mio. Menschen, mit einer Befürwortung von 40% der Bevölkerung.

Für mich bedeutet das:
Beide Parteien verdienen den Namen Volksparteien, da sie eben von einer relativ großen Anzahl der Bevölkerung gewählt wurden. Dennoch ist diese Zahl weniger als die Hälfte der Gesamtbevölkerung und man weiß nicht genau inwiefern die etwa 32 Mio. Unterstützer, die 1,2 Mio. Wähler von SPD und CDU wirklich unterstützen und befürworten oder einfach nur als “kleineres” Übel tolerieren.
Man sollte daher aufpassen, inwieweit, die Volksparteien ihre Macht und Meinung für ganz Deutschland aussprechen. “Die Deutschen wollen es so…” (Das ist dann Demokratie. Aber jede gewählte Mehrheit ist immernoch besser als irgendeine Art von Diktatur).
Und zu meiner Pauschalisierung sage ich dann: Die Volksparteien verdienen den Namen, aber sie geben, wenn sie ihre Meinung abgeben, nicht die Meinung der Mehrheit, was sie für sich beanspruchen, wieder (so als ob man Bundestagswahlen als Meinungsbild zu verschiedenen Themen erheben könnte).

Statistikliteratur:
http://www.bpb.de/wissen/7004AT,0,0,Wahlen_in_Deutschland.html
http://www.btw2002.de/

Posted by: sanddancer | März 9, 2008

Koalitionsdilemma II

5 Parteien und keine Lösung?
Doch eine Koalition ist nur durch Bewegung innerhalb der Parteien möglich; eine Möglichkeit das Problem de Regierungsbildung zu lösen. Der Vorschlag von Roman Herzog, mehr Gewichtung auf das Mehrheitswahlrecht zu legen, würde die kleinen Parteien bedeutungslos machen. Schlechte Idee.
Und so öffnet sich, subjektiv betrachtet, eine Partei zur nächsten:
- schwarz - grün: Für CDU und Grüne wird Hamburg ein Testfalll.
- die FDP muss ihr Profil überdenken
- rot - rot: Becks Öffnung ist nicht falsch, denn man kann 10% der Wähler nicht ausgrenzen. Genauso bewegt sich die LINKE, indem sie über ihre Position von Opposition hin zur Regierungsfähigkeit nachdenkt.

Die “kleinen” Wahlen werden mehr Deutlichkeit hervorbringen; bis dahin ist eben alles offen.

Posted by: sanddancer | März 8, 2008

Erwartung und Zufriedenheit als Irrtum

” …we, Pick up bad habits of expectancy..” - Wir geben der Erwartung zuviel Macht.

Ein Grundfehler des Denkens unserer Gesellschaft ist, dass wir meinen (egal mit welchem Ziel/Ideal/Wunsch/Reichtumakkumulation) unsere Zukunft halte ein Dasein ohne Probleme und Sorgen für uns bereit. Wir geben, wie Philip Larkin in seinem Gedicht “Next Please” beschreibt, den eigenen Erwartungen zuviel Macht und Wichtigkeit.
Doch können wir die äußeren Faktoren nie zu unserem Gunsten bewegen (eher umgekehrt) und von diesen hängt unser Dasein ab. Zukünftige Ziele, deren Erwartungen auf Vergnügen ausgerichtet sind, werden genauso wie gegenwärtige Momente des Vergnügens in vergangenes übergehen und leer bleiben. Nie werden wir ein “Traumleben” erreichen, da unsere Erwartung die Erfüllungsmöglichkeiten überschreiten.

Unsere eigene Einstellung sowie Beurteilung gegenüber Lebenszuständen bringt uns einen Schritt weiter zu erkennen, was wir selbst erwarten und erwarten können. Inwiefern wir eigenes Streben und zielgerichtetes Handeln lenken und überblicken.

erstmal darüber nachdenken

Posted by: sanddancer | März 7, 2008

Koalitionsdilemma

In Hessen läuft alles auf Neuwahlen hinaus. 5 Parteien sind anscheinend nicht ausreichend genug, um eine Regierungsbildung zu schaffen. Jedes Parteimitglied hat seine eigene Vorstellung mit wem koaliert werden darf/soll und mit wem nicht. Das Problem, bei dieser Stimmernverteilung fällt eben jede Stimme ins Gewicht. Da fragt man sich was das Ziel und das Primäre des politischen Handelns sein soll; entweder der Wille einer einzelnen Stimme oder der Wille des Parteiverbundes. Wenn jeder macht was er/sie für richtig hält, dann wird es nichts mit einer Lösung oder einer Koalition.
Nun gut wir leben ja in einer Demokratie was soviel heißt wie “Versuch eines Kompromisses”. Also geben wir ihnen eine zweite Chance, um ihr Glück zu versuchen, bei Neuwahlen nämlich.

Posted by: sanddancer | März 5, 2008

Sklavenmarkt

-

Dieses Gemälde von Gustave Boulanger ist ein Bild was mich fasziniert. Ich bin lange an ihm hängen geblieben. Es zeigt verschiedene Menschen mit dem gleichen Schicksal, die als Unterjochte ihre Zukunft in Unterdrückung verbringen zu müssen und doch ist jedes ihrer Schicksale einzeln schrecklich und ungewiss. Jede individuelle Haltung, die Gesichtsausdrücke der Sklaven zeichnen in großer Emotionalität ab welche Geschichten zerstört werden. Die Vorstellung selbst in dieser Position zu sein bringt in mir ein absolut unwohles Gefühl hervor. Das Bild, sein Thema, sein Schwere und seine Personen fesseln mich.

Es zeigt eine der größten Untaten menschlichen Handelns….

Posted by: sanddancer | März 5, 2008

Liverpool Kulturhauptstadt Europas 2008

Liverpool ist europäische Kulturhauptstadt 2008. Sicherlich kommt das ein wenig überraschend. Aber es ist eine Möglichkeit für die Stadt aus ihrem momentanen und vergangenen Sumpf von sozialen Problemen rauszukommen. Die Schlagzeilen (neben Fußball) die diese Stadt in den letzten Jahren machte, waren eher negative. Ethnische Probleme und Rassismus, Bandengewalt, städtischer Zerfall und eine Arbeitslosenrate, die doppelt so hoch ist wie der britische Durchschnitt beherrschen die öffentliche Landschaft Liverpools. Nach dem 2ten. Weltkrieg ging es eher hinab als hinauf mit dem Stadtbild der ehemaligen großen Handelsstadt, die ihr Reichtum vor allem durch Sklavenhandel erlangte. Schon Herman Melville, der Autor von Moby Dick, kommentierte die sozialen Probleme auf seiner Reise nach Liverpool im 19 Jahrhundert: “Young Redburn sees the notorious poverty of the Liverpool slums where his best efforts to help a starving family come to nothing, ..”

Nun ist Liverpool kräftig im Umbau. Insgesamt 5 Mrd. Pfund werden eingesetzt, um die Stadt wieder auf die Beine zu bringen und in ein besseres Licht zu befördern. Ähnlich wie in Glasgow, die ebenso durch den Titel der Kulturhauptstadt einen Schub nach vorne bekam, kann Liverpool durch die Auszeichnung sich stabilisieren. Damit in Zukunft positive Merkmale wie Beatles und Musik mehr mit der Stadt verbunden werden.

Posted by: sanddancer | März 5, 2008

das ist nicht so

Nach einer langen Zeit auf Reise, Projekten und Studiumstress melde ich mich. Ich fühle mich etwas ausgelaugt und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich noch viel lernen muss und noch lange nicht verstanden habe wie vieles vonstatten geht. Theorien, Meinungen, Informationen, Wissenschaften werden vermischt durch ein konventionelles “Wissen”, bei dem ich mich frage, was von diesem wirklich fundiert ist. Genauso wie manche Menschen Evolution (bewiesenes Wissen) als Glaube abtun oder manche Glauben und Spiritualität als gewisse Notwendigkeit missbilligen genauso denke ich beherrschen die Farben schwarz und weiß unsere Einstellungen. Viele Menschen meinen sie wissen alles und sehen dabei nicht mal, was neben ihnen geschieht. Zu einer Beobachtung und Beurteilung gehört Wissen, Einfühlungsvermögen, Erfahrung sowie verdammte Selbstkritik. Meinungsbildung ist manchmal so schlicht und dumm, dass ich mir denke, dass alle betrunken sind. Unsere Politik verhält sich so besserwissend. Die gegenseitige Abscheu und persönlichen Bewertungskriterien nach einer politische Einstellung zeigen mir wie viel fehlt, um aufeinander zuzugehen. Die Unfähigkeit und der Unwille mehr von anderen zu lernen kotzt mich an.

Die Bedeutung des Menschen und des eigenen Lebens sind die Themen die mir ständig durch den Kopf ziehen. In fester Überzeugung eine eigene Verantwortung über unsere Welt zu haben bin ich meiner eigenen Lebensweise überdrüssig geworden. Was übrig bleibt ist die Suche nach mehr Verständnis…

Posted by: sanddancer | Februar 14, 2008

kurz gemeldet - US-Wahl

Obama hat nun die letzten acht Vorwahlen gewonnen und liegt knapp vor Clinton.  Es ist schon ein wenig überraschend wie er aufgeholt hat. Ich denke was ihn gegenüber anderen Politikern und auch Clinton hervorhebt, ist die Art wie er Menschen versucht in die Politik einzubinden. Klar es sind rethorische Überzeugungskünste, aber es ist schon ein Unterschied, wenn der eine von “sich” und seinen Ideen spricht bzw. autoritäre Führung zeigen will, als jemand der sagt und fordert “wir müssen uns das überlegen, wir können dies und das versuchen”.  Nach zwei Amtsperioden Bush ist das zweite erwünschenswert.

Posted by: sanddancer | Februar 14, 2008

sorry day

Es ist ein Schritt zur Besserung. Premierminister Kevin Rudd hat sich gestern als erster außtralischer Regierungssprecher bei den Ureinwohnern Außtraliens, den Aborigines, für die rassistische Politik der außtralischen Regierung in der Vergangenheit entschuldigt. Vor allem die Zeit zwischen 1900 und 1967, in der 35000 Aborigineskinder zwangsadoptiert wurden und als “Stolen Generation” in die Geschichte eingingen, soll endlich aufgearbeitet werden. Bis 1967 wurden die Aborigines in Außtralien nicht als Bürger angesehen. In Tasmanien wurden Aborigines von weißen Jägern wie Tiere gejagt.

Die so typischen Probleme der Reservate und Slums, Alkoholismus, Armut, Gewalt sind damit sicher noch nicht gelöst. Aber die Zerstörung der traditionellen, sozialen Strukturen in der Vergangenheit macht vor allem die Regierung verantwortlich, etwas für die Verbesserung der Lage zu tun. Das “sorry” war der erste Schritt.

Posted by: sanddancer | Februar 9, 2008

Nokias Reis

bezüglich der Nokiakontroverse

Posted by: sanddancer | Januar 28, 2008

Hopesfall

Hopesfall haben sich aufgelöst und damit verlässt eine sehr tiefgehende, vielfältige und individuelle Post HC-Band die Musikerbühne; das inoffizielle Statement:

“Anyway, Hopesfall has broken up and we have all moved to other things in our lives. Why the break up? Well, it´s a long story. To long for myspace but I will say this. I hate Trustkill and it´s owner. Hahahaha. He´s not the reason we broke up but I (we) do hate him.”

Die Musik von Hopesfall wird immer ein Geheimnis beinhalten, das man nicht mit Worten ausdrücken kann. Und daher ein erstes und letztes mal zum Genießen: Icarus

Posted by: sanddancer | Januar 28, 2008

drei Lichter

Drei Lichter
sind von Starre umgeben
wie was
du musst das Denken fokussieren
um die Starre zu verlieren
bis
zu diesem Zustand
indem sich Lichter bewegen.

Posted by: sanddancer | Januar 27, 2008

Studiengebührdemos

Hier sind Berichte zu den bundesweiten Studiengebührdemos des 26.1.2008:

in Frankfurt
FR
in Hannover

Posted by: sanddancer | Januar 25, 2008

schwere Fragen

Ich wurde heute gefragt, was für mich wohl das schönste auf der Welt sein würde:

Etwas selbst überrascht, konnte ich diese Frage nicht beantworten. Aber so langsam glaube ich, dass das schönste für mich auf der Welt, ja Freiheit ist! Die Freiheit zu atmen….

ist das nicht etwas schönes?

Posted by: sanddancer | Januar 24, 2008

ein Kulturobjekt einer “modernen” Jugend

Kulturelle Verbundsysteme werden, wie man so schön sagt, von kulturellen Symbolen und Kulturgegenständen begleitet, die einem ständigen Wandel und Stilbruch unterlegen sind. Vor allem die Kultur lebt von ihrem Gegensatz zwischen “Langlebigkeit/Bewahrung” und “kurzzeitier Intensivität”. Während kulturelle Objekte einerseits in einer unübersichtlichen Gleichgültigkeit nur koexistieren, werden sie andererseits im Geleit verschiedener Schichten und sozialer Gruppen phantastisch erhoben.

So ist z.B. das Herz das Symbol einer offenen und emotional lebenden westlichen Jugend geworden, die in ihrer Globalität versucht ein Gespür von Zusammengehörigkeit zu erlernen. Es gilt das, was ehrlich vom Herzen kommt. In der Musik werden schon lange nicht mehr die kitschigen herzbrechenden Poplieder betont, sondern die Bedeutung des Herzes wird umgedreht in die ehrliche Verarbeitung von Kommunikation und Aktion der Realität. Indiemusik ist dort sehr stark anzusiedeln. Das Jugendmagazin NEON zeigt ihre Titelseiten nur in Herzensform. Das Herz zeigt worauf es ankommt, keine instrumentalen Bedürfnisse, sondern vor allem das Zwischenmenschliche ist Priorität. Kurz und einfach nicht nur das eigene Herz für sich, sondern das eigene Herz mit anderen.
Das Herz ist das Symbol der westlichen momentanten Jugendkultur. Pop, Punk, leben, essen als Pop, Punk, leben, essen mit Herz. Das Ziel ist eine Empfindung für eigene Gestaltung.

Es ist wohl nur ein Teil der jungen Menschen auf die, diese Beschreibung zupasst.
Aber ich glaube mit diesem Bild, wäre ich fast reif für das Titelblatt der NEON.

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