Verfasst von: sanddancer | Januar 11, 2006

Die Kinder der Arche

„Goldig“, mögen manche vllt. jetzt denken. „Wie süß“, „wie mitfühlsam“ über Probleme von Kinder zu sprechen „wie einfühlsam und bewunderswert“. Auf solche Kommentare kann ich verzichten.

Dieser Post handelt von einem christlichen Kinder- und Jugendhilfswerk. Man würde jetzt denken ein Projekt für Kinder, weit weg im Ausland. Jene Projekte von denen es viele gibt, an die man an Weihnachten etwas spendet und von denen man glaubt, sie werden von großen Vereinigungen Unicef, EU, UNO, Brot für die Welt u.a. unterstützt.
Dem ist nicht so. Das Projekt „die Kinder der Arche“ ist eine private Einrichtung eines Pfarrers, der sich um die Entwicklung der Kinder kümmert, die kein Essen, keine Geborgenheit zu Hause bekommen und in Armut leben. Diese Einrichtung ist in Deutschland, Berlin. Sie nimmt sich Kindern an die ohne ihre Hilfe sozial zurückbleiben würden und spiegelt gut die reale Situation in Deutschland wieder.
Armut ist bei uns keine kleine Nebenerscheinung, sondern ein steigendes Problem. 1,6 Millionen Kinder in Armut, von der Dunkelziffer abgesehen, d.h. jedes siebte Kind ist bei uns arm.
Was heißt das?
Kriminalität
geistige Verarmung
sozialer Rückstand
wenig Zukunftschanchen
Abgrenzung
…während wir gut versorgt zu Hause wohnen, es uns gut gehen lassen und die Sozialleistungen verkürzen. Wie verlernen den Wert kleiner Sachen bzw. des Lebens zu achten.

Nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen „reichen Ländern“ Frankreich und England ist das Problem der Kinderarmut vorhanden. Zwar muss keiner sterben, aber die Erziehung, die Gesundheit und Bildung ist mangelhaft, da viele Eltern überfordert oder nicht fähig sind ihre Kinder ausreichend zu versorgen.
In Skandinavien geht man mit diesem Problem anders um als in den oben genannten Ländern. Anstatt den armen Familien einfach nur ihre wenige Sozialhilfe zu geben, legt man dort besonders Wert auf die Erziehung und Ausbildung der Kinder. Die Eltern werden unterstützt, indem man ihnen Erziehungsurlaub gibt (bei vollem Gehalt), solange ihre Kinder noch Kleinkinder sind. Danach wird die Sozialhilfe gekürzt. Die Kinder werden in staatl. Einrichtungen versorgt und die Eltern werden gezwungen zu Arbeiten (ihnen wird der alte Job zurückgegeben). Daher ist dort die Kinderarmut am niedrigsten.

Überall gibt es Kinderarmut, Kinder sind immer die Opfer. In vielen Ländern der Erde müssen Kinder arbeiten. Über die Probleme von Kindern wird großzügig hinweggeschaut. Dabei muss man gerade Kindern helfen, da sie die Zukunft sind.

Die Arche der Kinder bekommt weder Unterstützung vom Staat, von der Stadt, noch von der Kirche.
Kinder der Arche

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