Verfasst von: sanddancer | Januar 16, 2006

Kino Januar 06

Ich bin eigtl. kein großer Kinogänger, aber diesen Monat habe ich paar gute Filme gesehen.

„What the bleep do we know?“ ist ein Film, der versucht in theologischen, quantenphysikalischen, neurologischen, psychologischen, biologischen, chemischen, spirituellen Kontext, der jeweiligen Wissenschaften, Antwortansätze zu elementar-menschlichen Fragen, wie „Wer sind wir?“, „Wo hin gehen wir“ usw., zu geben. Manches was ich gesehn habe, hört sich etwas zweifelhaft an, aber dennoch steckt im Film einiges Kluges, Wissenswertes und Interessantes. Anhand von Alltagsgeschehnissen analysieren (in diesem Fall, den Alltag einer Fotografin) die Wissenschaftler das Verhalten der Menschen/den Zustand des Lebens. Im Endeffekt dreht sich alles um den Sinn des Lebens und wie nahe sich die verschiedenen Wissenschaften sind.
Auf jedenfall empfehlenswert. (Er ist auch nicht so trocken, wie er sich am Anfang anhört)

Jarhead ist ein Antikriegsfilm und erzählt von einem jungen Amerikaner, der sich als Sniper ausbilden lässt und schließlich, nach mühsamer Ausbildung und Propagnada, in den Irakkrieg von 1990 geschickt wird. In der Wüste von Irak besteht die Aufgabe der „Jarheads“ zu warten und alarmbereit zu sein. Die Öde aber lässt „Swoff“ und seine Kameraden fast verrückt werden. Es ist unmöglich Kontakt mit der irakischen Bevölkerung zu haben. Nach und nach kommen fragen auf, nach dem Sinn des Krieges, von Zensur und Politik, ihre Aufgabe ist es ein Marine zu sein, nach dem Motto Willkommen im Dreck!
Dann kommt ihr Einsatz der Krieg beginnt. Die Truppe muss einen Angriff stand halten, bewacht brennende Ölfelder und sieht einen von Amerikanern zerstörten Flüchtlingskonvoi mit ausgebrannten Menschen. Keine Feinde, kein Schuss, nur Hitze.
Schließlich bekommen Swoff und sein Sniperkollege die Chance einen Offizier auf einem Flugplatz zu „killen“. Endlich eine Aufgabe, aber ihre Aufgabe wird von der Luftwaffe übernommen, die in 2 sec. den ganzen Flugplatz zerstören. Ein Krieg von ungeheurer Schnelligkeit per Knopfdruck. Die „Sniper-Crew“ hat überlebt.
Der Film zeigt den Fortschritt der Kriegsrüstung und wie Menschen von einem Krieg (der in diesem Falle für Snoff, 4 Tage dauerte, ohne einen Kampf) gezeichnet werden. Die Gruppe um die Snipertruppe ist in gewisser Weise unfähig sich im „normalen“ Leben zurecht zu finden. Sie sind an die Zeit im Krieg gebunden, ihr aktuelles Leben (mit all den voruteilshaften Menschen) geht an ihnen vorbei.
Die Machweise ist ganz amüsant, doch das Ernste überwiegt. Insgesamt ganz interessant.

Die nächsten zwei sehenswerten Filme sind
Populärmusik aus Vittula (ein Film über zwei Jungen, die in der finnisch-schwedischen Pampa durch Rockmusik die Welt entdecken wollen)
und
Mongolian Ping Pong (ein Film über die Land und Stadtkluft in China).

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Responses

  1. Es ist super. Ic bin Keys und meine blog ist KEYS. Sast.

  2. toller Kommentar….


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