Verfasst von: sanddancer | Januar 28, 2006

Nachtrag zum Buch – Mayta

Als Nachtrag ein Interview des Schriftstellers.
hier

„Ja, ich hatte es mir mit Castro verdorben, dafür aber meine Freiheit und geistige Unabhängigkeit zurückbekommen. Ein guter Tausch, nicht?

Ab dieser Zeit griff die Manipulationsstrategie der Kommunisten – kritisiere uns nicht, damit Dir unsere gemeinsamen Feinde nicht Beifall spenden – nicht mehr. Ich erkannte, daß entgegen der Marxschen Behauptungen die demokratischen Werte keineswegs nur rein formaler Art waren, sondern die einzige Gewähr bieten, eine Gesellschaft wirklich zum Guten verändern zu können. Freie Wahlen, Gewaltenteilung, Einhaltung der Menschenrechte, soziale Verantwortlichkeit und wirtschaftliche Prosperität sind ja keine wolkigen Ideale, sondern ganz konkrete Ziele, für die man sich einsetzen kann und muß. Natürlich muß man wissen, daß man sich mit dieser Haltung, die linke Diktaturen genauso abscheulich findet wie rechte Diktaturen, auch gehörig isolieren kann – vor allem in Lateinamerika.“

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