Verfasst von: sanddancer | März 10, 2006

das ist doch mies

„der staubige teppich unter meinen füßen
schimmert matt in meinem Glanze
wenn ich drauftret
erscheinen wolken, klein im ganzen
warum auch menschen expoldieren müssen

es entsteht ein Loch im Kissen
unendlich dick und tief
wenn ich aufsteh
lass ich es hinter mir
warum auch Menschen in Löcher sitzen

hinter meinen Rücken pizzaschachteln
durcheinander und verkehrt
wenn ich mich umdreh
ein Anblick der sich verwehrt
warum auch menschen über andere reden

ein letzer versuch, darüber zu schweifen
oberflächlich, salopp wie immer
wenn ich nun geh
das knackende Holz ändert sich nimmer
warum auch menschen gleich verflacht urteilen

warum, wieso und weshalb,
so, und darum
mir geht es gut.“

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Responses

  1. Mit anderen Worten:
    „Ich bin scheiße, aber ich bin.“ ?

  2. hei, danke für dein comment.
    „Ich bin scheiße, aber ich bin.“
    Das lassen die letzten Worte vllt. vermuten.
    Aber es geht vor allem auch um das drumherum. Warum dann die Person dennoch sagen kann „Aber ich bin!“


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