Verfasst von: sanddancer | Dezember 13, 2006

Film – Germail

Arte sendetzur Zeit jeden dritten Tag einen Film der Serie „die großen Romane“; diese Literaturverfilmungen sind unbedingt empfehlenswert.
Der erste Film war die Verfilmung des tragischen Romans „Germail“ des frz. Schriftstellers Emile Zola, einer der herausragendsten Romaneschreiber überhaupt. Dabei geht es um einen arbeitslosen Mechaniker, der in einer nordfrz. Grube zu arbeiten beginnt. Er wird mit dem Elend der Menschen dort konfrontiert. Der Versuch der Arbeiter sich zu organisieren und der versuchte Aufstand scheitert blutig. Der Film/Roman zeigt die ersten sozialistischen Bewegungen, die Reaktion und Empörung der damaligen Gesellschaft und der Traum des Sozialismus als besseres Leben. Die Gesellschaft als Bezeichnung der oberen Schicht.

Interessant ist, dass viele Argumente zu heute gleich geblieben sind, mit dem kleinen Unterschied, dass es ums nackte Überleben ging.
„Wir können die Löhne und Sozialleistungen nicht erhöhen, der Markt und die Konkurrenz lässt es nicht zu. Seid froh, dass ihr überhaupt Arbeit habt.“
Doch sind die Arbeiter und Angestellten daran Schuld?
Warum müssen sie die Last der Wirtschaft alleine aufschultern?
Wieso haben die großen Tiere dennoch immer genug zu essen, zu wohnen usw.?

Ein Film der zeigt, dass Schwächere immer die Dummen sind.

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