Verfasst von: sanddancer | März 11, 2007

Bekanntschaften pro Minute

Letzte Woche war ich krank. Eine Woche im Bett. Manche würden sagen cool. So wie J. Lennon im Bett liegend mit Journalisten über den Vietnamkrieg zu diskutieren, das wärs.
Davor war ich eine Woche unterwegs. Dadurch wurde ich krank, aber ich habe viele intressante Bekanntschaften gemacht und dabei habe ich nicht mal gearbeitet.

Ich habe mit einem psychischkranken Mann in Frühpension geredet. Er hat Psychose und wirkte nett und normal.
Mit einem Vorstandsmitglied v. Bosch habe ich gefrühstückt. Das Gesprächsthema waren Globalisierung und Wirtschaft.
Dann habe ich noch einen Mennoniten kennengelernt. Ruhig und ausgelassen genau das Gegenteil zu mir.
Dann war da noch ein ehemaiger Arbeitsloser der in einer Kino nach der Vorstellung die Boden durchputzte. Irgendwie muss man seine Brötle verdienen, ne?
Zuletzt einen russischen Studenten aus Petersburg der jede Woche nach Karlsruhe zu seiner freundin fährt.

Ja, wieviele menschen wir sehen pro Tag, pro Woche, wer weiß das schon. Wieviele wir beachten und mit wievielen wir reden und zuletzt unterhalten, das sind wenig. Aber jeder erzählt einem ein bisschen mehr über die Welt. Denn sie sind ein Teil davon.

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Responses

  1. es trägt immer einen Teil zur Weltoffenheit und zum Verständnis selbiger bei…und davon hat man nie genug !

  2. schön, dass du so viele tolle menschen kennen lernst. das macht spaß..ich mag das auch.


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