Verfasst von: sanddancer | April 24, 2007

Zivildienstreise-Prag

Prag, Prag, Prag…
ist so groß, dass es 1/10 der Bevölkerung Tschechiens ausmacht. 1,2 Mio Menschen leben dort. Genau dorthin führte uns (Jonas und mich als Zivi sowie 20 weiteren Zivildienstleistenden, zusammengewürfelt aus dt. Klein- und Großgebieten) die Bildungsreise. Mit dabei waren unsere beiden Reiseleiter Gerd und Erhard, zwei nette, kritische und engagierte Pfarrer mit etwas Touristentouch aus dem Rheinland. Viel gesehen und viel gehört. Hier ein paar Eindrücke, im angenehmen Stichwortraster:

– 1,2 Mio Menschen bedeuten viele Meinungen und viele Ideen
..aber auch aufgebrochene Autos vor dem Hotel
– wo soll man denn zuerst hinschauen, viele Monumente, hohe Monumente, glänzende Monumente
– Pünktlichkeit war unsere Spezialität, sodass wir immer den nächsten 4 Minuten Bus bekamen
– U-Bahn huschhhhhh
– was machen die ganzen Touristen hier, wo sind denn die Einheimischen? ach in der U-Bahn!
– wie gut, dass wir Besucher sind
– Bier für weniger als einen Euro (o,5l), deswegen ist Prag so beliebt bei den Deutschen
– schöne Karlsrbrücke und da die goldene Gasse, Kafka und …
– Prag die goldene Stadt
– langsam glauben wir, es gibt mehr Italiener als anderes auf der Welt
– Geschichte ist in dieser Stadt beheimatet
– „hast du schon eine Grünfläche gesehen?“
– für 200 Kronen, das Pflegegeld eines Zivis, bekommt man ein deftiges Hauptmenü+Beilage (meistens böhmische Semelknödel)
– U-Bahn hin, Straßenbahn her, ab 12 fährt außer Taxis nix mehr (<300 Kronen)
– das Wasser ist wunderbar weich
– es kann v. einem Tag auf den anderen 24 und 14 Grad sein
– der Crossclub ist der durchgedrehteste Club in Europa, ein leuchtendes Postpopmodernesindustriejungstilkunstkultkulturobjekt
– Zukunft und Vergangenheit
– die Einwohner sehen mürrisch aus, sind aber meistens nett
– die deutsche Botschaft ist ein kleines Schloss, teuer, war davor chinesisch und alles mögliche; es arbeiten 6 Deutsche dort und ist ein Symbol für den Fall des Ostblocks: Geheimtipp für alle praktikumssuchende Studenten
– und der Diplomat dort ist ein Symbol für Einfall- und Abfallpolitik
– in Tschechien gibt es so gut wie keine seriöse Presse
– in der Nacht sieht Prag noch toller aus; und jede Nacht drehen drei Hubschrauber ihre runden über die „city“
– nach langen Tagen, kann ein Schwarzlichtheater entspannend sein
– das jüdische Museum ist sehr informativ und beinhaltet paar Jahre Religionsunterricht in Sachen Judentum….
….vor allem bei solch einer durchschlagskräftigen Museumsführerin
– lZyprioten, Slowaken, Amerikaner, Engländer, Italiener, Österreicher, Deutsche, Finnen … und mit allen irgendwie geredet
– Schiffsfahrten zeigen nur, das schon Gesehene komprimiert
– hoch, runter, links und rechts, wann sind wir am Hotel????
– nach Prag kommt endlose Leere
– das reicht…
entdeckt Prag selbst!

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