Verfasst von: sanddancer | April 29, 2007

Aufbruch jetzt.

Der Mensch im Leben ist ein Staubkorn, ein Staubkorn im Universum. Er füllt körperlich nicht viel Raum, aber geistig. Mit diesem geistigen Raum erfüllt er eine bestimmte Zeit, die wir uns errechnen und diese auch nur minimal klein ist. Einen Raum in der Geschichte unserer Erde. Umso schneller er lebt, desto schneller ist er vergessen.

Deswegen kommt jedem mal die Frage, früher oder später, was ist der Sinn des ganzen? Kaiser Augustus meinte am Sterbensbett „Habe ich mein Leben gut gespielt?“; ist alles ein Spiel? Wie uns suggeriert wird, ein „Spiel des Lebens“? Wohl eher ein Wechselspiel verschiedener Facetten, die uns zu Menschen zu einem Zusammenleben entwickeln sollen. Und somit auch unserem Eigenen.

Von was sind wir Menschen abhängig?
Man kann eigentlich anfangen wie im Kinderlexikon ich, mein Haus, mein Dorf, meine Bezirk, mein Staat…usw.
Zuerst steht die Person, von ihr gehen Gedanken, Ideen und Ansichten aus. Damit beglückt sie ihre Umwelt und andere Menschen mit ihren jeweiligen Gedanken. Es kommt zum ersten Wechselspiel aus denen sich Gruppen, Denkweisen und Verhaltensmuster schließlich Gesellschaften sich bilden. Dabei werden diese immer wieder verändert, v.a. durch die nächsten Generationen. Erfahrungen müssen wieder selbst erlernt werden, selbst gespielt werden. Dennoch resultieren aus den vorherigen.
So ziehen Gesellschaften mit ihren Ideen weiter, treffen auf andere Gruppen und Kulturen. Wieder vermischen sich Meinungen und Ansichten, die auf neuer Basis gegründet werden. Langsam kommt es zur globalen Mechanismen.

Der Mensch prägt die Gesellschaft, diese die Welt und umgekehrt wirkt die Welt auf Gesellschaften und wiederum Menschen. Es ist ein Wechselspiel.

Was bleibt einem selbst davon übrig? Was ist und was soll das Resultat daraus sein? Wie kann der Mensch zu einer überdenkenden Selbsthandlung, kritisch und kompromissbereiten Gesellschaftseinstellung und schließlich zur humanen globalen Weltansicht kommen?
Was muss sich in jedem Menschen bewegen oder verändern?
Wenn wir wissen, wie wir unser Wissen und welches Wissen wir einsetzen können, lassen sich Ziele stecken.

Oder wenn wir wissen, dass es etwas neben Fußball gibt.

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