Verfasst von: sanddancer | Januar 3, 2008

Frauen an der Waffe

Kann sich einer daran erinnern, dass gestern vor 7 Jahren, die endgültige Emanzipation und Gleichstellung der Frau in der Bundeswehr durchgeführt wurde? Nein, ich auch nicht, wenn es nicht im meinem Kalender stünde. Aber seit dem 2. Januar 2001 hat jede Frau das gleiche Recht eine Laufbahn in der Bundeswehr einzuschlagen wie ein Mann. Davor durften Frauen lediglich Musik- und Sanitätsdienst leisten. Emanzipation an der Waffe nennt man das. Eigentlich ist Gleichstellung ja immer etwas positives und ich möchte niemand abhalten zu Bundeswehr zu gehen, aber dennoch halte ich den Beruf des Soldaten für eine Frau unpassend. Das liegt wohl daran, dass ich generell Militärdienste ablehne und denke, dass die harte körperliche-militärische Arbeit, v.a. während Einsätzen, für Frauen nachteilig ist. Vielleicht wird ja der Umgang miteinander humaner, aber das bezweifele ich.

Was wohl Fr. Herrman dazu sagen würde will ich jetzt nicht vermuten. Nur mir wären Emanzipationen und volle Gleichberechtigung auch in anderen Bereichen wünschenswert.

Heutzutage arbeiten rund 13600 Frauen im militärischen Dienst. Das sind 7% der Gesamtanzahl aller Soldaten. Hier ist ein Erfahrungsbericht.

Verhältnisse wie in Israel gibt es hier glücklicherweise nicht. Dort sind 30% der Armee Frauen, die Gesellschaft wird vom Militär bestimmt. Es ist ein anderer Hintergrund, aber Probleme innerhalb der Armee gibt es dort ebenso genug.

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