Verfasst von: sanddancer | Februar 14, 2008

sorry day

Es ist ein Schritt zur Besserung. Premierminister Kevin Rudd hat sich gestern als erster außtralischer Regierungssprecher bei den Ureinwohnern Außtraliens, den Aborigines, für die rassistische Politik der außtralischen Regierung in der Vergangenheit entschuldigt. Vor allem die Zeit zwischen 1900 und 1967, in der 35000 Aborigineskinder zwangsadoptiert wurden und als „Stolen Generation“ in die Geschichte eingingen, soll endlich aufgearbeitet werden. Bis 1967 wurden die Aborigines in Außtralien nicht als Bürger angesehen. In Tasmanien wurden Aborigines von weißen Jägern wie Tiere gejagt.

Die so typischen Probleme der Reservate und Slums, Alkoholismus, Armut, Gewalt sind damit sicher noch nicht gelöst. Aber die Zerstörung der traditionellen, sozialen Strukturen in der Vergangenheit macht vor allem die Regierung verantwortlich, etwas für die Verbesserung der Lage zu tun. Das „sorry“ war der erste Schritt.

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Responses

  1. Außtraliens: mußte ‚ma ändern!


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