Verfasst von: sanddancer | März 8, 2008

Erwartung und Zufriedenheit als Irrtum

“ …we, Pick up bad habits of expectancy..“ – Wir geben der Erwartung zuviel Macht.

Ein Grundfehler des Denkens unserer Gesellschaft ist, dass wir meinen (egal mit welchem Ziel/Ideal/Wunsch/Reichtumakkumulation) unsere Zukunft halte ein Dasein ohne Probleme und Sorgen für uns bereit. Wir geben, wie Philip Larkin in seinem Gedicht „Next Please“ beschreibt, den eigenen Erwartungen zuviel Macht und Wichtigkeit.
Doch können wir die äußeren Faktoren nie zu unserem Gunsten bewegen (eher umgekehrt) und von diesen hängt unser Dasein ab. Zukünftige Ziele, deren Erwartungen auf Vergnügen ausgerichtet sind, werden genauso wie gegenwärtige Momente des Vergnügens in vergangenes übergehen und leer bleiben. Nie werden wir ein „Traumleben“ erreichen, da unsere Erwartung die Erfüllungsmöglichkeiten überschreiten.

Unsere eigene Einstellung sowie Beurteilung gegenüber Lebenszuständen bringt uns einen Schritt weiter zu erkennen, was wir selbst erwarten und erwarten können. Inwiefern wir eigenes Streben und zielgerichtetes Handeln lenken und überblicken.

erstmal darüber nachdenken

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