Verfasst von: sanddancer | Mai 4, 2008

die Wahl als Qual

Wir haben in unserem Leben immer die Wahl zwischen A und B. Meistens entscheiden wir subjektiv nach einem eigenen geistigen Prozess zwischen Instinkt und Vernunft, mitbestimmt von außenstehenden Faktoren.
Doch die sogenannte Freiheit der Entscheidung ist nicht ganz unproblematisch. Sie verliert eigentlich ihren Wert von „frei“, weil wir total von ihr eingenommen werden. In einer Reizüberflutung von Stress und Informationen, ausgestatt mit einer bestimmten Laienkenntnis werden wir Sklaven unseres eigenen Versuchs der Lebensplanung. Das meint, zwischen dem Dschungel von zu exakten, zu unexakten, subjektiven, massigen, echten und unechten Informationen sowie eines eigenen momentanen Gefühlszustand den Überblick und uns selbst! zu bewahren, gestaltet sich ziemlich schwierig. Denn die unendlichen Faktoren und Vorbedingungen einer Entscheidung passen so rein gar nicht mehr zu unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen. Ein Konsum suggeriert uns was wir wohl am liebsten wünschen, wollen, sollen und nicht wünschen, sollen und wollen…

oder kurz gesagt:
Warum es uns so schwierig fällt zwischen Kaffee und Tee zu wählen…
und warum wir uns dann doch entscheiden können.

Wir haben immer eine andere Wahl…

Austaste!

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