Verfasst von: sanddancer | Mai 31, 2008

Studierbarkeit – Studie an der HU

Das viele verschiedene Probleme an deutschen Universitäten vorhanden sind, bestreitet niemand. Eine aus unterschiedlichen Fakultäten der HU-Universität Berlin zusammengewürfelten Studienprojektgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Probleme niederzuschreiben.

Nach einer umfassenden Umfrage an den Studenten der HU-Uni im SS 2006 und nach ein Jahr intensiver Auswertung fällt das Resultat relativ ernüchternd aus. Sogar die Verantwortlichen der Universität sind von ihrer Deutlichkeit überrascht.
Die Studie umfasste etwa 3000 von 30000 Studenten, die zu Studienbedingungen, Reformen, Perspektiven und zu allgemeinen Themen bezüglich Studentenleben befragt wurden.

Das grobe Ergebnis ist hier zusammengefasst: Die Studie kann man kostenlos anfordern.
Studierbarkeit

Kurz gesagt sieht die Realität so aus, dass es Probleme gibt, die zu lösen wären, aber nicht gelöst werden:
Bsp.
Die vorgefasste Regelstudienzeit des Bacherlors beträgt 3 Jahre, die aber vielleicht 30% einhalten können. Nicht aus Gründen der Faulheit, sondern anderen Nachteilen wie:
60% Arbeiten
8% haben ein Kind,
8% sind chronisch krank
4% müssen Familien pflegen
Wie geht eine Universität damit um?

Es gibt eine große Pallette an Bacherlostudiengängen, aber viel zu wenig für Master. Der Bachelor ist fraglich berufsfähig. 80% der Studenten wollen ein Master machen; wie passt das zusammen außer sozialer/elitärer Selektion?

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