Verfasst von: sanddancer | Oktober 16, 2008

gerecht und was

Die postmoderne Welt verschiebt Diskussionen in die virtuelle Welt.

So fragt diese Dame was eine gerechte Welt ist?

und man antwortet und diskutiert darüber…sodass vergessen wird eine zu erschaffen.

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Verfasst von: sanddancer | September 24, 2008

grenzenloses privatisieren

Was zeigt uns die Finanzkrise in den USA?

Die US-Regierung muss einschreiten, der Staat muss von außen helfen ja quasi Verstaatlichen. Im Vorzeigeland des Liberalismus wird somit deutlich, dass dieser ohne staatliche Kontrolle auch nicht funktioniert oder ganz allgemein ein freier Markt Probleme und negative Konsequenzen verursacht.

Der Wohlfahrtsstaat ist das Feindbild der Neoliberalen, aber die sogenannte „invisible hand“ erfülllt nicht die Bedürfnisse der Menschen (fall es sie überhaupt gibt).

Verfasst von: sanddancer | September 4, 2008

Frakmente kindlicher Theatergänge

Am Ende gefielen mir immer die Stadt im Licht. Die Nächte voller Lichter.

„Meine Mutter pflegte mich ins Theater mitzunehmen. Ich war damals sehr klein und ich wusste nicht was das Wort bedeutete geschweige denn den Sinn. Aber es war dann doch sehr faszinierend und für meine Mutter die Monatsenzückung. Stundenlang freute sie sich und ließ den Tag in voller Muße vergehen…

…Der Saal was immer voller Leute, die in den unendlichen tollen Lichtern glänzten. Und viele unterschieden sich in ihrer äußeren Erscheinungen nicht groß von den Masken und Kostümen auf der Bühne. Nur anders. Gottseidank hatte meine Mutter nie den Zwang sich extravaganten Trends anzupassen, ebenso nicht das Geld, und sie legte sich lediglich einen langen roten Schal um. Den mochte ich sehr gerne. Er passte zu meinen kleinen Blauen….

…..In diesen Momenten hielt ich mich immer ganz fest zwischen den Beinen meiner Mutter, aber in den Theatern hatte sie ihre guten Stunden, sodass sie relativ moderat mit meiner Bewegungsfreiheit umging. Mit dieser Zwangsfreiheit blieb mir nichts anderes übrig als verstohlen durch die Gegend zu schauen. Alle Leute redeten mit einem Glas Wein in der Hand. Nur als sie aufhörten weil sie nichts mehr zum reden einfiel, dann schauten plötzlich alle auf mich und machten Faxen. Weil ich ein kleiner Dreikäsehoch mit blauen Schal bin. Das war mir unangenehm und ich war schnell wieder bei den langen Beinen meiner Mutter….

…Die ganze Pauseveranstaltung löste sich dann urplötzlich auf als der große Gong ertönte, der ungemein wichtig erschien. Alles strebte wild zurück in dunkle große andere Sääle in denen jeder sich zu einen Sessel zwängte, wobei doch genug vorhanden waren…..“

Verfasst von: sanddancer | September 4, 2008

radikal a

Zeitgenosse: „Ich denke so radikal, dass ich gar nicht merke wie gemäßigt ich bin.“

C: “ Passt doch nicht. Radikal ist doch nicht moderat!“

Zeitgenosse: „Außer wenn sich Radikalität in unedlichen Respekt und Mäßigung ausdrückt.

Verfasst von: sanddancer | September 4, 2008

neben denken

„Es regnet an den freien Tagen. Doch es gibt für mich keine freien Tage. Nur Tage ohne die alltägliche Arbeit. Simpel, während jeder Tag seine Freiheit besitzt….. Schließlich bin ich soweit. Fehler machen wir immernoch seit Anfang unseres Daseins und seit jeher versuchen wir sie zu erkennen. Ich bin tief überzeugt, dass Reflektion und Fehler zusammengehören. Sie gehören zusammen wir Socken zu Füßen. Zuerst der Fehler dann streift man sich die Reflektion über. Es regnet weiter und ich will, dass es nicht aufhört. Denn sie ist Pause von all den Pausen und Arbeiten….Steh auf die Socken jucken.“

Verfasst von: sanddancer | Juli 24, 2008

„warum wir funktionieren?“
„ist doch müll“
„hände funktionieren rund“
„relativ eckig“

Verfasst von: sanddancer | Juli 24, 2008

weg ung

wir bewegen uns
wir laufen vorbei
wir laufen voran
laufen viel
wir laufen hinein
und viel tiefer als
wir denken

und bewegen uns um
stehen zu bleiben
um weiter zu laufen
weiter
weiter
wir bewegen uns
man bewegt sich
um irgendwann stehen zu bleiben
und sich wieder zu bewegen

es gibt nichts anderes
als dazwischen zu fallen
denken, fühlen, leiden, fragen, freuen
wir
und liegen endlich irgendwo
während wir uns weiterbewegen

etwas zu b ergreifen
Gedanken zu fühlen
bis Gefühle denken
über das was verbindet

dich tief und nur die welt

Verfasst von: sanddancer | Juli 5, 2008

Generation !? xy

Was ist die neue Generation? Es ist die Generation Umhängetasche, mit ihrem Ziel das eigene Leben in die umgehängte Tasche zu stecken und doch ständig auf dem Weg zu sein.

Hängen wir an der Hoffnung oder bleiben wir an der Realität hängen?

Verfasst von: sanddancer | Juni 30, 2008

der Zeitgenosse und die Einteilung

grotesk…
wie wir versuchen die Zeit einzuteilen und sie immer knapp erscheint obwohl es doch keine echte Einteilung gibt. Denn das einzige was sicher ist, ist, dass wir irgendwann einschlafen werden, aber selbst das ist nicht mal sicher.

Verfasst von: sanddancer | Juni 30, 2008

der Zeitgenosse und die Waage

Ein Geheimnis der erfundenen Zeit zur Einteilung der eigenen Zeit ist, dass sich das

Zeitnehmen mit dem Zeitopfern

die Waage hält und nicht umgekehrt. Fragt sich zu was man dann kommt….

Verfasst von: sanddancer | Juni 28, 2008

Sommerlöcher

Manchmal und manchmal frage ich mich, bestimmt auch andere Studenten und sogar Bildungsministerien, ob die deutschen Universitäten selbst wissen, was mit den eingenommenen 350 Mio. Euro durch die Studiengebühren passiert ist.

Verfasst von: sanddancer | Juni 7, 2008

EM – Fußballgedanken

Leistung Wettbewerb Management Geschäft Effizienz Aussortierung und optimale Leistung
einmal
und
Fähnchenschwenken Emotionen Freude Konkurrenz Liebhaben Nationalismus Globalität Leidenschaft
zweimal

Umfrage:
Ist Fußball eine Weltanschauung ?
ja : :
nein : :

Ist Fußball Kultur?
ja : :
nein : :

Ist Fußball ein Politikfaktor?
ja : :
nein : :

Die Welt des Fußballs ist eine eigene Welt, mit eigenen Werten und Mechanismen, die seine Umwelt aber ziemlich stark beeinflusst.

der Fußballimpuls : xxx :

Verfasst von: sanddancer | Juni 6, 2008

we …

irgendjemand schreit „freedom“
während menschen ja menschen
rennen

irgendjemand schreit „it´s a sign of freedom – we exist“
welche kreise dieser weg geht
wenn alle ihn belaufen

und irgendjemand
krabbelt auf pflastersteinen schreiend
langsam weiter davon

Verfasst von: sanddancer | Juni 5, 2008

Räume erleben

..irgendwie haben wir alle eine sehnsucht nach ekstase, in der wir unser bewusstseinsvermögen in anderen tiefen ausschöpfen, vor allem weil wir dann nicht mehr bewusst wahrnehmen können…

Verfasst von: sanddancer | Juni 4, 2008

->

Comikaze – zum Todlachen?

Verfasst von: sanddancer | Mai 31, 2008

Studierbarkeit – Studie an der HU

Das viele verschiedene Probleme an deutschen Universitäten vorhanden sind, bestreitet niemand. Eine aus unterschiedlichen Fakultäten der HU-Universität Berlin zusammengewürfelten Studienprojektgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Probleme niederzuschreiben.

Nach einer umfassenden Umfrage an den Studenten der HU-Uni im SS 2006 und nach ein Jahr intensiver Auswertung fällt das Resultat relativ ernüchternd aus. Sogar die Verantwortlichen der Universität sind von ihrer Deutlichkeit überrascht.
Die Studie umfasste etwa 3000 von 30000 Studenten, die zu Studienbedingungen, Reformen, Perspektiven und zu allgemeinen Themen bezüglich Studentenleben befragt wurden.

Das grobe Ergebnis ist hier zusammengefasst: Die Studie kann man kostenlos anfordern.
Studierbarkeit

Kurz gesagt sieht die Realität so aus, dass es Probleme gibt, die zu lösen wären, aber nicht gelöst werden:
Bsp.
Die vorgefasste Regelstudienzeit des Bacherlors beträgt 3 Jahre, die aber vielleicht 30% einhalten können. Nicht aus Gründen der Faulheit, sondern anderen Nachteilen wie:
60% Arbeiten
8% haben ein Kind,
8% sind chronisch krank
4% müssen Familien pflegen
Wie geht eine Universität damit um?

Es gibt eine große Pallette an Bacherlostudiengängen, aber viel zu wenig für Master. Der Bachelor ist fraglich berufsfähig. 80% der Studenten wollen ein Master machen; wie passt das zusammen außer sozialer/elitärer Selektion?

Verfasst von: sanddancer | Mai 17, 2008

patriotische Wunschträume contra Wirklichkeit

„Das PFS will drei Dinge:

1. Die Vernetzung möglichst vieler süddeutscher Rechter, Patrioten und Nationalisten untereinander
2. Die Bildung von lokalen und regionalen Aktionsgruppen, die mit verschiedensten Aktionen auf die derzeitige missliche Lage in unserem Land aufmerksam machen
3. Mit seinen Möglichkeiten dazu beitragen, dass Deutschland wieder ein von christlichen Werten und deutscher Bevölkerung geprägtes Land wird.“

„VERGANGENHEIT
Das PFS ist der Meinung, dass die deutsche Vergangenheit insgesamt in der deutschen Bildungs- und Meinungsindustrie eindeutig und einseitig negativ und bluttriefend dargestellt wird. Es gibt zu Recht Wissenschaftler und Historiker, die an der überall manifestierten alleinigen deutschen Kriegsschuld rütteln… Das PFS sagt: Reinigung der Deutschen von der einseitigen linken Besudelung, aber kein blinder Hitlerismus.“

Dazu sage ich nur, beim Dritten Reich gibt es NICHTS schön zu reden.

Umso mehr ich diesen Blog http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/ lese, umso tiefer wird meine Überzeugung, dass ich die soziale Krankheit Nationalismus, genauso wie jegliche Art von Vorurteilen und Rassismus zutiefst verabscheue. Aber er passt nur zu gut in die neo-patriotistischen Vorgänge in der letzten Zeit: No-Go-Areas, Eva Herrmanns Äußerungen zur NS-Zeit, zweifelhaft Freudensausbrüche bei der Fußball-WM. Und wie vor 80 Jahren tuen unsere Bürgerlichen so anständig und unschuldig als ob die NS-Zeit ein Unfall war. Geschichte ist machbar und diese Jungs da oben brauchen ein klein bisschen mehr Bildung.

Deutschland ist anderen Völkern von Natur aus überlegen,
die Bundesrepublik ist durch Ausländer überfremdet.
Du bist Deutschland und Eva Herrmann findet das toll.

Ich nicht. Ich bin nur einer von 6,5 Mrd. Menschen, habe eine Menschenwürde, die durch universelle Menschenrechte geschützt wird; ich habe sicherlich kein Anrecht, die Erde in Staatsgebilde zu zerlegen, identifiziere mich mit Kulturen und versuche diese mit anderen Menschen zu teilen und von ihren zu lernen. Irgendwann nenne ich das dann vom Verstehen zur Verständigung.

Verfasst von: sanddancer | Mai 12, 2008

cache

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und

Monochrome ruft euch in die Welt hinaus

Verfasst von: sanddancer | Mai 12, 2008

ich habe jeglichen Sinn und jegliche Absichten des Bloggens verloren…

Verfasst von: sanddancer | Mai 12, 2008

in der Ruhe liegt die Hektik

Beschaulichkeit braucht der Mensch vor der Hektik und Ruhe danach, dann kann nichts schief gehen.

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